Betriebe mit jahresdurchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sollen fünf Prozent dieser Stellen schwerbehinderten Menschen zur Verfügung stellen. Die entsprechende Meldung ist bis zum 31. März des Folgejahres bei der für sie zuständigen Agentur für Arbeit einzureichen. Alle Betriebe sind hierzu verpflichtet. Betriebe, die nicht die vorgesehene Anzahl von schwerbehinderten Menschen beschäftigen, haben unaufgefordert eine Ausgleichsabgabe an das Integrationsamt zu überweisen, in dessen Zuständigkeit sich der Hauptsitz des Arbeitgebers befindet.

Die Ausgleichsabgabe beträgt je Monat und unbesetzten Pflichtarbeitsplatz:

Erleichterungen für kleinere Betriebe:

Wichtig:

Ansonsten:

Tipp: Gemäß § 140 Sozialgesetzbuch IX können Betriebe, die anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen Aufträge erteilen, 50 % des Gesamtrechnungsbetrages abzüglich der Materialkosten auf die zu zahlende Ausgleichsabgabe anrechnen.

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